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So fällt die Schule leichter

 

So fällt die Schule leichter

Im Idealfall macht die Schule viel Spaß. Jeden Tag lernt Ihr Kind Neues und hält sich dabei im Kreis seiner Freunde auf – soweit die Theorie. Die Praxis sieht leider oft ganz anders aus. Bestimmte Fächer liegen einem einfach nicht, und hat man erst mal den Anschluss verloren, steigt der Frust und man holt den Rückstand nicht mehr auf.

Everyone knows the right answearDazu kommt, dass viele Eltern falsch mit einer solchen Situation umgehen und ihre Kinder unter Druck setzen. Stattdessen wäre es gerade dann wichtig, unterstützend einzugreifen und Lösungen aufzuzeigen. Die sind alles andere als kompliziert. In jedem Fach lässt es sich mit ein paar kleinen Tricks leichter lernen. Die wichtigsten haben wir für Sie zusammengestellt.

So behält Ihr Kind Vokabeln leichter im Kopf

Fremdsprachen sind ein wichtiger Bestandteil der Schulbildung. Das gilt besonders für Englisch, das heute für viele Berufe Grundvoraussetzung ist. Bei Schülern sind sie dennoch unbeliebt, da das Lernen von Vokabeln oft als mühselig empfunden wird. Lernt man diese Wort für Wort, bleiben sie auch nur schwer im Gedächtnis. Einfacher geht es mit diesen Methoden:

  • Merksätze statt Einzelwörter

Einzelne Wörter ohne Zusammenhang bleiben nur schwer im Gedächtnis. Einfacher wird es, wenn man sich stattdessen einen kompletten Satz merkt, der das Wort enthält und mit Bekanntem verknüpft. „My Dad goes to the office every day“ ist einfacher zu merken als das Wort „office“ alleine.

  • Semantische Gruppen

Sie funktionieren ähnlich wie das erste Prinzip, nur dass man die Vokabeln hier nicht in einem Satz verwendet, sondern nach Wortfeldern ordnet. Zu „school“ passen beispielsweise „teacher“, „pupil“, „homework“, „lesson“ usw.

  • Synästhesie

Eine gute Methode, neue Wörter leichter zu lernen, ist dabei mehrere Sinne zu benutzen. Den Begriff „pencil“ merkt man sich schneller, wenn man dabei einen Bleistift in der Hand hält.

Lernen mit Karteikarten

Sich Vokabeln mit Karteikarten zu merken, ist eine beliebte und weit verbreitete Methode. Das Prinzip ist einfach. Auf eine Seite wird das deutsche Wort geschrieben, auf die andere das englische. Der Kasten wird in mehrere Bereiche unterteilt. Kennt man die Bedeutung der englischen Vokabel, wandert die Karte darin nach hinten, weiß man sie nicht, bleibt sie in dem Bereich, in dem sie war. Durch mehrere Wiederholungen in regelmäßigen Abständen gehen die Wörter ins Langzeitgedächtnis über.

Diese Methode lässt sich nicht nur bei Vokabeln, sondern auch bei mathematischen Formeln, chemischen Elementen etc. anwenden.

Spickzettel schreiben

Dieser Tipp mag sich zunächst komisch anhören, werden Lehrer doch nicht müde, vor Betrugsversuchen zu warnen. Einen solchen Zettel zu schreiben heißt aber nicht, ihn auch zu verwenden. Zum Lernen ist es ideal, den Stoff so zusammenzufassen, dass er auf ein kleines Stück Papier passt. Man filtert dabei das Wesentliche heraus, und alleine dass man es aufschreibt hilft dabei, es sich zu merken.

Gutes Material ist entscheidend

Zum Schluss noch ein Tipp, der nichts mit dem Lernen an sich zu tun hat, aber nichtsdestotrotz extrem wichtig ist: Nehmen Sie Druck von Ihrem Kind – nicht nur psychisch, sondern auch physisch! Dass viele Schüler sich „unterm Rad“ fühlen, hat oft den banalen Grund, dass sie keine geeignete Schultasche besitzen oder diese zu schwer ist. So wird der morgendliche Gang zur Schule zur Qual, und dass dann kein großer Spaß am Lernen entstehen kann, versteht sich von selbst.

Besonders für Grundschüler eignen sich Modelle, die im Griff eine Waage integriert haben. So können Sie ganz einfach feststellen, ob die Belastung zu groß ist.

 

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