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Kinderspiel des Jahres 2017 Icecool

Icecool ist Kinderspiel des Jahres 2017

Rü im LesestuhlRezension von Rüdiger Bendel

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Foto: Spieldesjahres.com Jubel: ICECOOL gewinnt!

Das Spiel kommt in amüsant aufgemachter Verpackung daher, und zeigt schon an, worum es geht: also schnell aufgerissen und ausgepackt.

Sieht hübsch aus denke ich und mit den 3 Kids im Alter von 5-11 Jahren wird schnell aufgebaut. Und nach 2 Minuten geht es schon Los:

Und ja,- es ist wirklich ein cooles Spiel!  Kurzweilig, intensiv und es bereitet irren Spaß!

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Foto: Spieldesjahres.com Die Jagd quer durchs Schulhaus

Die verschachtelte Schnipserei für 2- 4 eiskalte Schulschwänzer ab 6 Jahren (so das Autorenteam) findet auf einem hübsch designten 3 D – Spielplan statt. Dieses besteht aus fünf Boxen, die nebeneinander gesteckt ein großes, quadratisches Spielfeld ergeben. Jeder Spieler versucht, seine farbige Figur geschickt mit den Fingern durch die Schultüren zu schnippen, über denen Fische der eigenen Farbe hängen. Gelingt dies, erhält er den Fisch und eine Karte mit Siegpunkten. Doch Vorsicht: Als Hausmeister versucht ein Spieler mit seinem Pinguin die anderen Figuren zu erwischen. So kassiert er deren Schülerausweise und erhält ebenfalls Siegpunkte. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt dieses fetzige Geschicklichkeitsspiel, bei dem man die Pinguine mit ein bisschen Übung sogar über die Schulwände hinwegschnippen kann.

Das Spiel fasziniert und den gesunden Mix aus netter Story, Fingerfertigkeit, Hand-Auge Koordination und dem Motto “Gut gegen Böse” oder “schwänzende Pinguine und Hausmeisterfänger”.

Icecool dauert durchschnittlich 20 Minuten, je nach Teilnehmerzahl und isr damit ein echt “cooler Pausenspaß” !

Einziger Minuspunkt: Trotz guter aufwendiger Aufmachung finde ich den Preis im Verhältnis zu LEO muss zum Friseur und Ice Age Junior sowie anderen vergleichbaren Produkten mit 30,- € ein wenig hoch gegriffen.

Autor: Brian Gomez

Die Preisträger des Kinderspiel des Jahres 2017: ICECOOL von Am

Foto: Spieldesjahres.com Das Autorenteam Brian Gomez aus Riga (v.l.n.r.: Janis Grunte, Reinis Butans, Egils Grasmanis, Edgars Zakis)

Verlag: Amigo

Spieleranzahl: 2-4

Altersempfehlung: ab 6 Jahren

Dauer: ca. 20 Minuten

Preis: ca. 30 Euro

Fazit: 4 Sterne – Voting unserer Jury

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Doch was sagt die Jury der auszeichnenden Kommission?!

Kommentar der Jury-Koordinatorin zum Kinderspiele-Jahrgang 2017

Fragt man Kinder, warum sie gerne spielen, antworten sie fast immer wie aus der Pistole geschossen: „Na, weil‘s Spaß macht!“ So einfach ist das, denn was manchem Erwachsenen im Laufe der Jahre verloren geht, ist bei Kindern noch ausgeprägt und ungebremst: der natürliche, zweckfreie Spieltrieb.

Bei der Frage nach ihren Lieblingsspielen nennen jüngere Kinder mit Titeln wie „Obstgarten“, „UNO“ oder „Wer war’s?“ drei Klassiker unter den Kinderspielen. Doch was macht ein Spiel zum Klassiker? Als „klassisch“ bezeichnen wir im allgemeinen etwas, was wir für mustergültig, formvollendet und harmonisch halten. Ein Klassiker verfügt über einen hohen überregionalen Wiedererkennungswert, und es wird ihm eine hohe Qualität und großes Innovationspotential zugestanden. Dies sind kulturübergreifende Kriterien, die auch für gute Spiele gelten und aus der breiten Masse herausheben.

Solche guten Spiele, die den Spieltrieb vieler Kinder möglichst lange fordern und fördern, suchen wir unter den vielen jährlichen Neuerscheinungen. Deren Menge hat auch im Jahr 2016/17 nicht abgenommen. Rund 160 neue Kinderspiele hat jedes Jurymitglied von den Verlagen erhalten und etliche Male in eigenen, unterschiedlichen Spielgruppen gespielt: mit Kindern in kleiner Familienrunde, in Kindertagesstätten und in Schulen.

Der Spielejahrgang 2017 ist vielfältig: Nahezu jede Altersgruppe wird angesprochen: Schon für unter 2-Jährige finden sich Spielideen, bis hin für Kinder ab acht Jahren. Der überwiegende Teil an Neuerscheinungen fällt nach wie vor in unsere Kernzielgruppe für Kinder zwischen vier und sechs Jahren. Hier fokussieren sich die Autoren und Verlage vorwiegend auf typische Themen für Kinder: jede Menge Tiere, darunter durchaus den ein oder anderen schrägen Vogel, mutige Piraten und Abenteurer und magische Wesen wie kleine Zauberlehrlinge, schusselige Hexen und mehräugige Geister. Dabei dominieren diesmal Spielmechanismen rund um Geschicklichkeit und Gedächtnisleistung gegenüber klassischen Lauf- und Taktikspiele und einigen wenigen Kartenspiele.

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